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Das Momentum

von Andre Doerk

Charts lesen und verstehen (24)

Das Momentum ist ein Frühindikator für die weitere Kursentwicklung einer Aktie.

Der einfachste Oszillator ist das Momentum. Das Momentum misst die Geschwindigkeit einer Kursbewegung. Man erhält das Momentum eines Marktes, indem man fortlaufend Kursdifferenzen für ein bestimmtes Zeitintervall misst. Für die Konstruktion eines 20-Tage-Momentums wird der Schlusskurs von vor 20 Tagen vom aktuellen Schlusskurs subtrahiert. Das Ergebnis wird dann, je nachdem ob positiv oder negativ, über oder unter einer Nulllinie aufgetragen. Die Formel des Momentums lautet also: Momentum = V - Vx . V ist in diesem Fall der aktuelle Schlusskurs, Vx stellt den Schlusskurs vor x Tagen dar - im Falle eines 20-Tage-Momentums den Schlusskurs vor 20 Tagen.

Wie schon geschrieben, kann das Momentum mit beliebigen Zeitintervallen gemessen werden. Dabei gilt: Je kürzer das Zeitintervall, desto sensibler reagiert der Oszillator. Doch was misst das Momentum eigentlich? Wenn die Momentum-Linie über der Null-Linie liegt, so liegt aktuell ein Aufwärtstrend vor. Steigt die Momentum-Linie zusätzlich noch, so bedeutet dies, dass sich der Aufwärtstrend verstärkt. Damit die Linie steigen kann, muss der heutige Kursgewinn größer sein, als der Kursgewinn vor 20 Tagen (bei einem 20-Tage-Momentum).

Fällt der heutige Kursgewinn lediglich so hoch aus wie vor 20 Tagen, verläuft die Linie flach. Ist der Kursgewinn geringer als vor 20 Tagen, fällt die Momentum-Linie sogar. Eine fallende Momentum-Linie über Null deutet auf einen schwächer werdenden Aufwärtstrend hin. An dem Punkt wo die Momentum-Linie unter den Nullpunkt fällt, liegt der aktuelle Schlusskurs tiefer, als der Schlusskurs von vor 20 Tagen. Nun ist ein kurzfristiger Abwärtstrend an die Stelle des Aufwärtstrends getreten. Erst wenn das Momentum aufhört zu fallen, verlangsamt sich die Abwärtsbewegung und dreht vielleicht wieder in eine Aufwärtsbewegung. Der entscheidende Punkt ist, dass die Momentum-Linie immer früher als der Markt dreht und somit ein Frühindikator ist.

Wie kann man das Momentum zu Geld machen?

Nachdem nun die Berechnung des Momentums abgehakt ist, kommt die wichtigste Frage: Wie kann ein Anleger das Momentum für seine Anlageentscheidungen hilfreich einsetzen? Es gibt einige Varianten die man zur Generierung von Kauf- und Verkaufssignalen benutzen kann. Eine Möglichkeit ist es, wie in den Kurschart auch in den Momentumchart Trendlinien zu legen (Beispiel I). Diese werden auf Grund der Berechnung des Momentums immer früher gebrochen, als dies im Kurschart passiert. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Kreuzen der Nulllinie als Handelssignal zu benutzen. Wenn die Nulllinie von unten nach oben gekreuzt wird, so ist dies ein Kaufsignal. Ein Verkaufssignal wird dann generiert, wenn die Nulllinie von oben nach unten gekreuzt wird. Eine dritte Möglichkeit, mögliche Trendwenden rechtzeitig zu erkennen, liegt darin, Extrempunkte der Momentum-Linie zu beachten. Werte weit über der Null-Linie gelten als überkauft, Werte unterhalb der Nulllinie als überverkauft. Signale dieser Variante sollten allerdings immer von anderen Indikatoren bestätigt werden. Für alle drei Varianten gilt, dass kürzere Zeitintervalle sensibler reagieren, aber dafür auch mehr Fehlsignale als längere Zeitintervalle produzieren. Die richtige Einstellung muss hier jeder selbst finden. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass bei den gerade besprochenen Handelssignalen niemals die übergeordnete Trendanalyse ignoriert werden sollte. Kaufsignalen sollte also nur Beachtung geschenkt werden, wenn auch der Markttrend nach oben zeigt. Shortpositionen sollten nur in einem bearishen Markt eröffnet werden.

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