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Der RSI Indikator - richtig interpretiert
Der von Welles Wilder jr. entwickelte Relative Strength Indikator ist ein
Kontratrend Oszillator.
"Kontratrend" deshalb, weil er anzeigt, wann ein Trend
wendet, bzw. wo ein Reaktionspunkt innerhalb des Trends
wahrscheinlich scheint. Und "Oszillator" bedeutet,
daß er stets zwischen zwei Extrempunkten schwingt, z.B. zwischen
0 und 100.
Wie errechnet man den RSI?
Am besten mit dem PC. Aus diesem Grund sollen hier die genauen Formeln nicht
wiedergegeben werden.
Er betrachtet, grob gesagt, das Verhätnis der Aufwärts- zu den
Abwärtschlußkursen.
Die Analyseansätze sind:
- einerseits der absolute Wert: 20 oder 30 gilt
als guter Kaufeinstieg, 80 oder auch 70 gilt als gute Verkaufschance
- Andererseits kann man den RSI nach Divergenzen absuchen:
z.B. steigt der Markt noch,
während der RSI schon nachgibt - ist das ein Schwächezeichen und vice versa.
Die Stärke des RSIs liegt darin, daß er sehr
frühe Signale generiert.
Seine Schwäche ist, daß er in starken Trendmärkten
serienweise Fehlsignale produziert.
Handelsregeln für den RSI
- 1) Gehe im Zweifelsfall davon aus, daß eher eine Reaktion, denn eine
Trendwende vorliegt! Trade dem entsprechend, z.B. wenn ein Signal gerade
an einer Trendlinie kommt, könnte es ein guter Punkt sein, um
in einen bestehenden Trend einzusteigen.
- 2) Trade RSI Signale stets mit Sicherheitsstops (stop loss). D.h. entwickelt sich
Dein Geschäft nicht wie erwartet, steige sofort aus!
- 3) ACHTUNG!! Jeder Indikator ist nur so zuverlässig wie die
Kursdaten
, aus denen er errechnet wurde! Fehlerhafte Daten führen zu fehlerhaften Signalen.
Verwende deshalb nur die besten Kurse,
und spare keinesfalls am falschen Platz.
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